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Weiteres zur Geschichte der Kirche
Grablagen Die Kirche war als Patronatskirche der Grafen Wolffskeel – und seiner Vorgänger – gleichzeitig Grablage. Die Grabsteine, soweit vorhanden, sind gehoben und an der Längswand angebracht: rechts neben der Kanzel. Elisabeth Landschad von und zu Steinach, eine geb. Metternich (gestorben 20.9.1617). Die Grablage befindet sich unter dem Altar: Hier ist sie begraben mit ihrem Mann Dietrich Landschad von und zu Steinbach und Uettingen (gestorben 22.1.1625). links neben dem Eingang: Reichsfreiherr Philipp Erhard Wolffskeel von Reichenberg und Uettingen, Burgmann zu Homburg, Amtmann zu Remlingen, Homburg und Neubrunn und des Kreislandgerichts des Herzogtums Franken (geb. 14.3.1627 / gest. 6.2.1706). links davon: Reichsfreiherr und Freifrau Eva Christine Wolffskeel von Reichenberg, geb. Schenk von Geyern (geb. 9.10.1630 / gest. 30.8.1688 in Remlingen). Die Grablage dieses Ehepaares ist unter dem Kronleuchter im vorderen Teil des Langhauses. rechts an der Chorwand: Ein Stein erinnert an die Zeit, in der Uettingen dem Bereich der Herren von Ratzenburg angehörte: „Dem letzten Graven zu Wertheim Michael gna(n)dt Warn mein Fridrichs von Ratzenburgs dinst bekandt. Drum gab er mir Uting zu Ergetzbarkeit Gott gebe sein Gnaden die Ewige freudt. Starb 1556 den 14. marz im alters 26 iar des tags mir Utting mit Huldung gehorsam war.” Eine weitere Grablage ist unter den „Weiberstühlen” zu finden, links neben dem Eingang vom Kirchplatz. Hier wurde bei den Renovierungs- maßnahmen eine große Gruft besichtigt. Hier ruhen: Generalmajor Joh. Gottfried Ernst Wolffskeel und seine Gemahlin Maria Sophia Freiin von Schaumburg und Freifrau von Schlammersdorf. Eine vierte Grablage wurde unter der rechten Säule der Orgelempore entdeckt. Die Gruft war eingebrochen. Sie war bisher in unseren Akten unbekannt. Sie stammt sicherlich aus der Zeit der 2. oder gar 1. Kirche. Auch wurde ein – sonst unleserlicher – Grabstein gefunden mit der Jahreszahl 1519. Glocken Ursprünglich läuteten in Uettingen drei Glocken, Entstehungszeit: 1783 / 1842 / 1896 (mehrfach wurden sie umgegossen). Die große und die kleine Glocke wurden im Krieg am 17.8.1917 abgenommen. 1922 wurde das Geläute wieder zu drei Glocken ergänzt (Stahlglocken). Diese trugen als Inschrift: „Lobet den Herren” – „Wachet und betet” – „Dein Wort ist die Wahrheit”. Sie sind nun unter der Orgeltreppe zu besichtigen. 1984 wurde mit vier Glocken ein neues Geläut angeschafft: Taufglocke (c´´) – „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen” mit dem Symbol der „Arche” Gnaden- oder Predigtglocke (a´) „Eine feste Burg ist unser Gott” mit dem Symbol der aufgeschlagenen Bibel Gebetsglocke (g´) – „Befiehl dem Herrn deine Wege” mit dem Symbol der betenden Hände und Friedensglocke (e´) – der tiefsten Glocke – „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden” mit dem Symbol des Gotteslammes.
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