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weitere Geschichte der Kirche - bis heute
Altarbibel 1719 wurde eine Altarbibel gespendet mit dem Wortlaut: „In Jesu Nahmen, Amen. Dieses heilige Bibel Buch verehre ich der hiesigen Kirchen zu einem beständigen andenken, und ermahne dabei alle jezige und nachkommende Prediger des Dorfes der Gemeinde das göttliche wortt daraus treulich und fleißig vorzutragen mithin die Gemeinde zu aller Gottesfurcht und gehorsam gegen Ihre Obrigkeit anzuweißen. Ich meines Orts bekenne mich alß eine Christin der Evangelisch Lutherischen Religion und will in Selbiger durch die Gnade Gottes und meines einigen Erlösers Jesus Christi, biß meines Lebens-Ende beharren und darauf seelig ersterben.“ Üttingen den Fünfzehn November 1719 Anna Margarethe Wolffskeels von Reichenberg, geb. v. Battendorf.” Aufhebung des Wolffskeelschen Patronates Das Patronat wurde am 12.11.1969 abgelöst. Seitdem wird die Pfarrstelle Uettingen abwechselnd vom bayrischen Landeskirchenrat in München und dem Kirchenvorstand besetzt. Evang.-Luth. Kirchengemeinde Uettingen heute Uettingen ist eine wachsende Gemeinde – besonders in den Außenorten: Über 1.300 Gemeindeglieder leben in ihr (2/3 in Uettingen selbst, 1/3 in den Außenorten Greußenheim, Helmstadt, Holzkirchhausen, Mädelhofen, Roßbrunn. Viele junge Familien leben in der Gemeinde – die Kirchengemeinde trägt diesem Tatbestand Rechnung und unterhält für Uettingen einen drei-gruppigen Kindergarten. Innenrenovierung 1998 1998 wurde eine große Innenrenovierung durchgeführt: Der gesamte Unterbau im Langhaus musste erneuert werden, die Balken unter dem Fußboden waren verfault. Nun ist eine Feuchtigkeitssperre eingebaut, eine Pflasterung wurde durchgeführt. Darauf kam ein neuer Fußboden. Die Wände der Kirche wurden neu angestrichen – ein alter Farbanstrich in leichtem Gelbton wurde nun wiederverwendet. Das Deckengemälde und die Bilder der Emporen wurden restauriert. Der alte – schadhafte Blasebalg der Orgel wurde erneuert. Dabei konnte der unschöne Aufbau neben der Orgel beseitigt werden. Eine Verbesserung der Heizung und der Beleuchtung konnte eingebaut werden. Die alten Bänke kamen – ausgebessert – wieder in die Kirche, wurden aber farblich dem Gesamtbild der Kirche (Emporen) angeglichen. Der alte Steinaltar aus dem 12. Jahrhundert wurde freigelegt und wiederverwendet. Der Barockaufsatz kam – restauriert – an die alte Stelle. Der Taufstein und die Kanzel wurden restauriert, bei der Kanzel die schadhafte Treppe erneuert. Im Grafenstuhl wurden zwei – alte – Bänke eingebaut, mit einer Heizung versehen. Eine Lautsprecheranlage wurde vorgesehen, ebenso eine Anlage für Schwerhörige. Die Sitzkissen konnten – durch einen nicht von uns verschuldeten Fehler bei den alten Kissen – günstig ausgetauscht werden. Die gesamte – schadhafte – Elektroinstallation wurde neu in der Sakristei zusammengefasst, dabei eine neue Turmuhr angeschafft. © Texte und Fotos bei Klaus-Dieter Eichner, Pfarrer i.R. in Uettingen